Ausbildung zur Kräuterfachfrau /
zum Kräuterfachmann

Ausbildung zur Kräuterfachfrau / zum Kräuterfachmann

Diese Wildkräuter-Ausbildung richtet sich an alle Kräuterinteressierte sowie an Menschen in Heil- und Pflegeberufen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Mein Anliegen ist es, Menschen mit der erstaunlichen Heilkraft unserer Wildkräuter und Bäume zu verbinden und so dazu beizutragen, das alte Kräuterheilwissen zu erhalten.

Wussten Sie, dass Löwenzahn, Brennnessel und Birke wundervolle Entgifter für Körper und Seele sind? Vor allem für eine Frühjahrskur eignen sie sich hervorragend, denn sie entschlacken und reinigen das Blut sowie Organe wie Leber, Galle, Blase und Nieren. Diese Kur verschafft mehr Vitalität, Beweglichkeit, Flexibilität und Lebensfreude und lässt die Müdigkeit ganz einfach verschwinden.

Interessiert es Sie, welche Kräuter das Immunsystem stärken oder zur Entspannung verhelfen können?

Lernen Sie durch das Anwenden der Heilkräuter wieder Kraft aus der Natur zu schöpfen und sich selbst zu heilen.
Auf Spaziergängen durch die Natur tauchen wir tief in die Welt der Wildkräuter und Bäume ein. Wir stellen für den Eigenbedarf Naturmedizin und -kosmetik her. Küchenrezepte werden ausprobiert und Tees achtsam erkundet und probiert. Sie lernen die Kunst und Wirkung des Räucherns kennen und erfahren vieles über die Jahreskreisfeste.
Aberglaube, Bräuche und Rituale begleiten uns ebenso wie das alte Kräuterwissen von Paracelsus bis zu Hildegard von Bingen.

Kraeuterkiste
Themen im Überblick
  • Erkennen und Bestimmen von Wildkräutern im Jahresverlauf
  • Heilpflanzen für die Gesundheit
  • Herstellen von
    • Heilmitteln, z. B. Teemischungen, Ölen, Salben und Tinkturen
    • Wickeln und Auflagen
    • Naturkosmetik
    • Grünen Smoothies
  • Mythologie der Pflanzen und Bäume
  • Astrologischer Einfluss auf Pflanzen und Menschen
  • Wesenheiten der Pflanzen
  • Feste und Rituale im Jahresverlauf
  • Wahrnehmungsübungen mit Pflanzen und Bäumen
  • Räuchern mit heimischen Pflanzen
Kosten:

Die Ausbildung umfasst 66 Stunden.
Kosten für Unterricht inkl. Skript: 750 €
Monatliche Ratenzahlungen sind möglich (12 x 63 €)
Abschlussprüfung mit Zertifikat (freiwillig): 50 €

Der Unterrichtsort:

Räumlichkeit am Schäferhof und Natur- und Erlebnisraum Schäferhof und Umgebung, Appen-Etz, Kreis Pinneberg
Anfahrt: Verlinkung mit Google-Map

Anmeldung:

Per Telefon: 04101 56 20 59
Per E-mail: maren@ziegler-heilpraxis.de
Schriftlich: pdfAnmeldeformular

Termine                           
(Ausbildung ab März 2018)

Samstag, 24.03.2018                
Samstag, 21.04.2018
Samstag, 26.05.2018
Samstag, 23.06.2018
Samstag, 25.08.2018
Samstag, 22.09.2018
Samstag, 27.10.2018
Samstag, 24.11.2018
Samstag, 15.12.2018
Samstag, 19.01.2019
Samstag, 23.02.2019
Prüfungstermin: 09.03.2019

Termine für die Ausbildung ab 2019 finden Sie unter Rubrik: Termine.

 

 

 

Maren s

Mein Weg zu den Wildpflanzen

Seit der frühesten Kindheit begleiten Pflanzen meinen Weg; schon als Kind war der Wald mein Spielplatz. Wildkräuter und Bäume begeisterten mich und ich hatte das Glück, dass mich eine Bibliothekarin über heimische Wildpflanzen und Pilze aufklärte. Doch erst viele Jahre später, mit dem Umzug aufs Land, erwachte meine Liebe zu den wilden Pflanzen erneut und ich beschloss, mich eingehend mit ihnen zu beschäftigen. Dadurch lernte ich zu verstehen, auf welche Weise die grünen Wilden den Weg jedes Menschen begleiten. Mein fundiertes Kräuterwissen erlangte ich durch Kräuterausbildungen und Seminare sowie durch das tägliche Nutzen von Pflanzen: Als Heilpraktikerin stelle ich mit Begeisterung Heilmittel und Naturkosmetik für den Eigenbedarf her. Als Mutter erzähle ich meinen Kindern Märchen und Mythen über Pflanzen. Und als Köchin bereichere ich täglich unsere Küche mit Kräutern, Tees und grünen Smoothies.

Seit 2012 leite ich voller Freude Wildkräuterjahresgruppen, um die Menschen mit der erstaunlichen Heilkraft der Pflanzenwelt zu verbinden und um das alte Wissen zu erhalten. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in verschiedenen Einrichtungen wie z. B. Schulen und Kindergärten, in Einrichtungen der Diakonie und bei den Landfrauen unterrichten und Vorträge über Pflanzen und Bäume halten kann.

Gerne möchte ich meine Begeisterung und Liebe für die Wildkräuter mit Ihnen teilen. Wenn Sie eigene Erfahrungen mit den heimischen Pflanzen und Bäume sammeln wollen, kontaktieren Sie mich gerne.

Schöllkraut - Goldwurz der Alchemisten

Das Mohngewächs trägt auch den Namen „Warzenkraut“, denn der orangegelben Pflanzensaft hemmt das Wachstum von Warzenviren.
Bei abnehmendem Mond wird die Warze mit dem frischen Saft des Schöllkrauts oder mit selbst hergestellten Schöllkrauttropfen betupft. Dazu wird ein „Bannspruch“ aufgesagt. Ein traditioneller Spruch lautet zum Beispiel:
„Was ich sehe, das ist Sünd, was ich greife, das verschwind!“

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Baumperlen – magische Baumknollen

Oft erscheint uns ein Spaziergang durch den Wald als nichts Besonderes. Doch wer aufmerksam beobachtet, kann an Baumstämmen mit glatter Rinde - wie z. B. Buchen – sogenannte „Baumperlen“ in allen Größen entdecken. Sie können zwischen 5 und 50 Jahre alt werden.

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Johanniskraut - Nervenkraft und Stabilität

In der Mittsommerzeit leuchtet das Johanniskraut mit seinen goldgelben Blüten, die mit kleinen Tüpfeln/Öldrüsen versehen sind. Johanniskrautblüten enthalten den roten Farbstoff Hypericin. Zerdrückt man die Blüten zwischen den Fingern, tritt das rote „Elfenblut“ hervor.

Eine Legende erzählt, dass das Kraut so gut und heilkräftig sei, dass der Teufel in seinem Zorn mit einer spitzen Nadel darüber herfiel und es tausendmal durchlöcherte, um seine Kraft zu zerstören. Der Beweis für diese Untat sind die vielen schwarzen Pünktchen, die - gegen das Licht gehalten - wie Nadelstiche aussehen. Daher rührt der lateinische Namenteil „perforatum“.

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Frauenmantel - Venuskraft für Körper und Seele

Schon in einem Kräuterbuch von 1485 trug der Frauenmantel den Beinamen „Alchimilla“, was bereits auf seine Bedeutung als Symbolpflanze der Alchimie hinweist. In der Sonne funkeln die Tautröpfchen des Rosengewächses am Blattrand wie Edelsteine. Im Mittelalter nutzten die Alchimisten die morgendliche Tauperle auf dem Blatt zur Herstellung ihres Lebenselixiers.

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